Messina: die Legende von Colapesce und dem Kaiser

 Legende von ColapesceDie Legende erzählt, das Colapesce ein wunderschöner Fischer war, der in der Stadt von Messina lebte. Um genau zu sein, in der Nähe von Capo Peloro (ein Ort, der schon an einen andere Legende gebunden ist, die von Orion und von Skylla und Charybdis). Seine Taten waren bekannt in der ganzen Zone: er entwirrte Fischnetzte, er informierte alle, wenn Unwetter aufkam, brachte Nachrichten von Messina nach Reggio, und umgekehrt.

Er hatte einen so guten Ruf, dass sein Name ihm vorrauseilte und ans Ohr Friedrich des II gelangen, der sich 1221 in Messina befand. Von der Legende von Colapesce gibt es drei verschiedene Versionen.

  • Friedich der II wollte die Fähigkeiten von Colapesce auf die Probe stellen. Er wollte ihn prüfen, sollte es ihm gelingen die Prüfung zu bestehen, hätte er die Tocher des Kaisers heiraten können. Die Frau warf ihren Ring dreimal in das Meer der Meeresenge. Colapesce schafte es zweimal ihn wieder an die Wasseroberfläche zu bringen. Beim dritten Mal, aufgrund der extremen Tiefe, tauchte er nicht wieder auf.
  • Nach einer zweiten version, war es der Kaiser friedrich der II in Person der einen goldene Tasse ins Meer warf. Colapesce tauchte ins Meer, aufgrunde der extremen Tiefe und verschiedenen Komplikationen, tauchte er nicht wieder auf.
  • Die eindrucksvollste Version der Legende ist sicherlich die dritte. Eines Tages fragte er Colapesce, ob er ins Wasser springen könnte, um nachzusehen, auf was sich Messina stütze. Colapesce entdeckte, dass sich Messina auf drei Säulen stützte: eine war ganz, die zweite angeschlagen und die dritte kaputt. Um zu verhindern, das die Stadt Messina im Meer versinken würde, ersetzte der Fischer die kaputte Säule durch sich selbst.

 

Bildquelle: Flickr.com/photos/liberamente

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