Reise in die antike Geschichte dieser Stadt: die Nekropolen von Catania

Die Nekropolen von CataniaCatania ist eine antike Stadt – Eine Stadt die aus jahrhunderten und jahrhunderten von Geschichte und verschiedenen Kulturen entstanden ist. Eine Geschichte die tiefe Spuren hinterlassen hat, unschätzbare Zeugnisse, einen unterirdischen Verlauf, der wie eine kleine Zeitreise ist. Einer dieser Verläufe stelen die Nekropolen der Stadt Catania dar.

– Gleich im Norden des Amphitheaters, in der Via Sant’Euplio: ein unterirdisches Becken mit viereckigen Nichen, als Grabstätte benutzt.

– Via Etnea: große römische Nekropole, kann heute noch besucht werden, unter dem Kaufhaus Rinascente.

– Erster Hof des ehemaligen Konventes, heute Kaserne Lucchesi-Palli: mit der Kirche des Carmine verbunden, hier befinden sich die Reste eines römischen Grabes, dass das des griechischen Dichters Stesicoro, sein soll.

– Viale Regina Margherita und Piazza Santa Maria del Gesù: Nekropole die bis zum Ende der hellenistichen Zeit genutz wurde.

– Im Bereich des Krankenhauses Garibaldi: ein rechteckiges Kolumbarium mit achtzehn Nischen.

– Via Ipogeo (mit Eingang von via Sanfilippo): ein kleines römischen begräbnis Monument, bestehend aus einer rechteckigen Kammer halb unter der Erde, viellicht befand sich hier einmal ein zweiter Stock.

– Viale Regina Margherita: eine zweistöckige runde Begräbnisstätte, durch einen Bogeneingang, gelangt man in eine kleine Kammer, in deren Wände sich vier Nichen befinden.

– Piazza Santa Maria del Gesù: in den 50-ziger Jahren wurde das entdeckt was man als wichtigste christliche Grabstätte von Catania bezeichnen kann; hier wurden die Reste einer kleinen Basilika entdeckt, sie wird mit dem Martyrium identifiziert, hier wurde die kleine Iulia Florentina begraben (4. Jahrhundert- Epitaph von Iulia Florentina).

Die Nekropolen von Catania sind ein faszinierender und geheimnisvoller Rundgang, empfohlen für alle Geschichts- und Kulturliebhaber. Es bleibt Ihnen nichts weiter zu tun, als eine Reise auf der Fähre zu buchen und loszufahren.

 

Bildquelle: Flickr.com/photos/corscri

Verwandte artikel